Freiheit rockt! – Der Newsletter der FDP-Hattersheim. 2025/Q3
Herzlich willkommen,
Herzlich willkommen zur siebten Ausgabe des Newsletters der FDP-Hattersheim! In dieser Ausgabe:
– Stromnetz muss stabiler werden – Stadt darf nicht länger zuschauen
– „Frei gesprochen“ in Eddersheim – Klare Worte zu Hochwasserschutz, Nahversorgung und Quartiersentwicklung
– „Frei gesprochen“ in Okriftel – Visionen, Verkehrsplanung und Nilgänse
– Bunte Bausteine statt Bälle beim Siedlungsfest
Wir laden Sie wie immer herzlich dazu ein, sich mit Ihren eigenen Ideen und Vorschlägen an unserer liberalen Kommunalpolitik zu beteiligen. Nutzen Sie dazu einfach das Kontaktformular auf unserer Homepage oder schreiben Sie eine E-Mail an: Newsletter@FDP-Hattersheim.de.
Viel Spaß beim Lesen,
Ihr Roman Oldenburg
Stromnetz muss stabiler werden – Stadt darf nicht länger zuschauen
Hattersheim erlebt seit Monaten immer wieder Stromausfälle. Mal betrifft es ganze Straßenzüge, mal einzelne Ortsteile. Auch wenn der Netzbetreiber Syna die Versorgung meist nach kurzer Zeit durch Umschaltungen wiederherstellt, bleibt die Botschaft für viele Bürgerinnen und Bürger die gleiche: Die Zuverlässigkeit des Stromnetzes steht auf dem Prüfstand.
„Unsere Netze haben ihre eigentliche Bewährungsprobe noch vor sich“, sagt Andreas Gatterburg, stellvertretender Vorsitzender der FDP Hattersheim. „Wenn wir schon heute regelmäßig Ausfälle erleben – wie soll es dann werden, wenn künftig mehr Haushalte Elektroautos laden, ihre Heizungen auf Wärmepumpen umstellen oder Klimaanlagen betreiben?“
Besonders brisant: In Hattersheim entstehen große Rechenzentren, die eigene Stromleitungen erhalten. „Für die digitale Infrastruktur wird groß investiert – aber die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass auch ihre Haushalte stabil versorgt sind“, so Gatterburg.
Norbert Reichert, Vorsitzender der FDP Hattersheim, unterstreicht: „Das Stromnetz liegt zwar nicht in der direkten Verantwortung der Stadt, aber wir dürfen nicht tatenlos bleiben. Als Stadt müssen wir beim Netzbetreiber klar ansprechen, dass die aktuelle Situation nicht akzeptabel ist. Ausfälle gefährden nicht nur private Haushalte, sondern auch Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Hattersheim.“
Die FDP Hattersheim will deshalb prüfen, welche Möglichkeiten die Stadt hat, um auf den Netzbetreiber einzuwirken – bis hin zu Gesprächen mit der Bundesnetzagentur. „Wir haben erste Rückmeldungen aus der Wirtschaft, dass Produktionsprozesse durch die Ausfälle gestört wurden. Wenn Firmen sich ernsthaft fragen müssen, ob sie in Hattersheim verlässlich produzieren können, hat das direkte Folgen für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen“, so Reichert weiter.
Die FDP wird das Thema auf die Agenda setzen und die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über die weitere Entwicklung informieren.
„Frei gesprochen“ in Eddersheim – Klare Worte zu Hochwasserschutz, Nahversorgung und Quartiersentwicklung
Hattersheim, 30. August 2025 – Am Freitagabend traf sich die FDP Hattersheim mit Bürgerinnen und Bürgern in Eddersheim zu ihrem offenen Gesprächsformat „Frei gesprochen“. Mit dabei war als Verstärkung Oli Wiendl, ein echter Eddersheimer Bub, der zahlreiche Hintergründe zu aktuellen Themen beisteuern konnte.
Ein Schwerpunkt war der Hochwasserschutz. Oli Wiendl erläuterte den konkreten Verlauf der geplanten Schutzmauer. Auch wenn die Mauer sicher nicht die optisch schönste Lösung darstellt, gibt es für die Stadt keine Alternative: Sie ist eine behördliche Vorgabe, ohne deren Umsetzung der Versicherungsschutz entfällt. Zudem trägt die Kommune die Kosten nur dann nicht allein, wenn sie die vom Land festgelegte „bestmögliche“ Lösung umsetzt. „Aus kommunaler Sicht wäre es finanziell nicht tragbar, hier einen Sonderweg zu gehen“, betonte FDP-Vorsitzender Norbert Reichert.
Ein weiteres Thema war der Charakter Eddersheims. „Gerade der dörfliche Charme macht Eddersheim aus“, so Reichert. Wichtig sei jedoch, dass Eddersheim nicht ins Abseits gerät, sondern aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden bleibt. Deshalb sei die Ansiedlung eines Nahversorgers von zentraler Bedeutung – für Lebensqualität und Zusammenhalt im Stadtteil. Mit Verwunderung reagierte die FDP dabei auf die jüngsten Aussagen der SPD, die in diesem Zusammenhang eine Rechenzentrumsdebatte angestoßen hat. Reichert: „Es gibt keinerlei Hinweise auf solche Planungen. Wenn die SPD hier mehr weiß, dann bitte Butter bei die Fische – ansonsten sollten solche Nebelkerzen unterbleiben.“
Positiv hob die FDP hervor, dass mit dem Bebauungsplan zur Mittleren Bahnhofstraße ein wichtiger Schritt zum Erhalt und zur Stärkung des Ortskerns gelungen ist. „Das ist ein klares Signal, dass Eddersheim nicht abgehängt wird, sondern eine Perspektive hat“, erklärte Reichert.
Der nächste Termin für „Frei gesprochen“ findet am 21.11. im Nassauer Hof statt. Beginn ist um 18:30 Uhr.
„Frei gesprochen“ in Okriftel – Visionen, Verkehrsplanung und Nilgänse
Trotz kurzem Wolkenbruch ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FDP-Stammtischs „Frei gesprochen“ am 26. Juli in Okriftel nicht die gute Laune verderben. Wie immer ging es um Themen, die bewegen – ganz konkret, aber auch mit einem Schuss Zukunftsvision.
Ein zentrales Thema war die alte Idee einer Mainquerung zwischen Okriftel und Kelsterbach. „Die Eddersheimer Schleuse ist als Übergang immer wieder am Denkmalschutz gescheitert“, so Norbert Reichert, Vorsitzender der FDP Hattersheim. „Aber das Radverkehrskonzept des Main-Taunus-Kreises sieht tatsächlich eine neue Mainbrücke in Okriftel vor – und da darf man doch auch mal träumen.“
Dank KI konnten wir gleich ein Bild mitbringen, wie so eine Querung aussehen könnte. Eine Realisierung ist angesichts der aktuellen Haushaltslage zwar eher unwahrscheinlich – aber: „Wer keine Visionen hat, findet auch keine Möglichkeiten – sondern nur Hindernisse“, so Reichert weiter.

Ein weiteres Thema des Abends war weniger visionär, dafür umso dringlicher: der zunehmende Kot der Nilgänse entlang der Uferanlagen und auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Anwesenden waren sich einig, dass hier dringend gehandelt werden muss – über Reinigungsmaßnahmen hinaus. Die FDP will das Thema noch einmal innerhalb der Koalition priorisieren. Es gilt, auch landesseitig alle Maßnahmen zur Eindämmung invasiver Arten auszuschöpfen – von Prävention bis Bejagung.
Wie immer bot „Frei gesprochen“ viel Raum für Austausch und offene Gespräche.
Bunte Bausteine statt Bälle beim Siedlungsfest
Auch in diesem Jahr war die FDP Hattersheim beim Siedlungsfest auf dem Platz der Begegnung wieder mit einem eigenen Angebot für Kinder und Familien vertreten. Statt wie in den Vorjahren mit der Torwand, konnten die kleinen und großen Gäste diesmal mit bunten Klemmbausteinen (umgangssprachlich „Lego“) ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Besonders schön war zu beobachten, wie konzentriert die Kinder bei der Sache waren – und welche Geschichten sie zu ihren Bauwerken erzählten. So wurde der FDP-Stand schnell zu einem Ort, an dem Generationen miteinander ins Gespräch kamen und gemeinsam Spaß hatten.
Die FDP Hattersheim freut sich, mit diesem Mitmach-Angebot erneut zum Gelingen des Festes beigetragen zu haben und bedankt sich bei allen, die vorbeigeschaut haben.

Bevorstehende Veranstaltungen
22.10. FDP Kreismitgliederversammlung – Liederbachhalle/Liederbach
25.10. FDP Hattersheim – Finalisierung Kommunalwahlprogramm – Fraktionszimmer/Hattersheim
29.10. FDP Hattersheim – Vom Testament bis zur Erbfolge – Eine Einführung in das komplexe Erbrecht – Genussgalerie/Hattersheim
07.11. FDP Hattersheim – Mitgliederversammlung – Hattersheim
21.11. FDP Hattersheim – „Frei gesprochen“ – Nassauer Hof (Beginn: 18:30 Uhr)
21.12. FDP Hattersheim/Julis – gemeinsamer Stand auf dem Hattersheimer Weihnachtsmarkt
