Stadtgespräch Septemer 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

langsam macht sich die Arbeit der neuen bürgerlichen Mehrheit aus FDP, CDU und FWG positiv bemerkbar. So konnte der Magistrat in der letzten Stadtverordnetensitzung für die ersten acht Monate des Jahres 2017 einen Finanzbericht vorlegen, der Hoffnung auf bessere Zeiten verspricht. Unsere prekäre Haushaltslage entspannt sich langsam und eröffnet uns einen kleinen Spielraum für neue Initiativen.

Es gibt aber weitere positive Entwicklungen in unserer Stadt. Das längere Zeit brachliegende Areal an der Urbansmühle wird aktiviert. Unsere städtische Wohnbaugesellschaft Hawobau wird dieses Gebiet wohnbaulich nutzen. Es werden insgesamt 66 Wohneinheiten erstellt. Leider ist es nicht möglich hier preiswerten Wohnraum anzubieten, da die Vorleistungen sehr aufwendig und finanziell hoch sind.

Noch erfreulicher ist die Entwicklung des Gewerbegebietes Voltastraße. Das gesamte Areal konnte an ein internationales Unternehmen veräußert werden. Hier wird der Hauptsitz der Firma aufgebaut. Das ist ein positives Zeichen für die Weiterentwicklung unserer Stadt, auch im Sinne zukünftiger Steuererträge. Auch hier ist die neue Richtung in der Hattersheimer Kommunalpolitik erkennbar.

Mit der Einstimmigkeit im Stadtparlament war es dann vorbei. Ein Antrag der Grünen wurde von der Koalition abgelehnt. Die Grünen wollten einen Arbeitskreis bilden, der sich zur Entwicklung des Kastengrund-Geländes Gedanken macht. Vom Ansatz her ist diese Anregung in Ordnung. Sie lässt aber die tatsächlichen Gegebenheiten außer acht. Das Gelände gehört dem Main-Taunus-Kreis und entzieht sich somit unserer Einflussnahme.

Zur Zeit wird das Gelände als Verwaltungsgebäude und Flüchtlingsunterkunft genutzt. Dies nicht nur vorübergehend, sondern auf lange Sicht. Sobald der Main-Taunus-Kreis diese Fläche nicht mehr benötigt und sich von diesem Gelände trennen möchte, kommen wir bei Bedarf ins Spiel. Dann sollte man detaillierte Überlegungen anstellen. Verwaltung und Politik sind derzeit mir der Abarbeitung der unzähligen Baustellen – die wir übernommen haben — vollauf beschäftigt. Hinzu kommen noch eine Reihe von geplanten Vorhaben. Dies bindet alle Kräfte. Zeit für weitere Arbeitskreise ist nicht vorhanden.

 


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